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Notengebung als abstraktes EffektivitĂ€tsmaß

     Genervt durch den Widerspruch eines SchĂŒlers          

     Die Zensur wandert zum SchĂŒler und nicht die Leistung zur Note

 

Zur inneren Systematik der Resonanzabgleiche siehe die Rubrik “ausgetestete Informationskette”

 

Notengebung ist ein abstraktes EffektivitĂ€tsmaß gegenĂŒber den konkreten Lernbedingungen und individuellen Lernleistungen eines SchĂŒlers, also seinen Lernmöglichkeiten und seinen von ihm vollzogenen Lernschritten. In Schweden etwa, wo man auf Noten bis einschließlich des siebten Schuljahr darauf verzichtet, handeln SchĂŒler und Lehrer die HĂ€lfte des zu Lernenden individuell aus. Man braucht dort ebenso wenig Noten wie in Finnland, wo man bis einschließlich des achten Schuljahres keine Zensuren erteilt.

Ach was? Der Verzicht auf Zensuren ist in den skandinavischen LĂ€ndern keine Utopie und auch keine Spiel- wiese fĂŒr einige Mittelschichtgruppen wie in Deutschland geblieben. Verdutzt reibt sich derjenige die Augen, der noch in den Folgediskussionen von 1968 mitbekommen hat, wie damals die Noten als Herrschaftsinstru- ment diskreditiert waren und als noch Freie Schulen gefordert wurden, die auf die Zensuren wie ĂŒbrigens auch die Waldorfschulen in Kinderalter verzichten. Doch gerade diese Frage der inneren Konstruktion eines Bildungssystems wird in den aktuellen Debatten tabuisiert. In ihr steckt aber die Lösung fĂŒr eine völlig andere Lernkultur, in der alle mitgenommen werden, in denen der einzelne von den StĂ€rken des anderen profitiert und die Entwicklung der FĂ€higkeiten der anderen zur Bedingung der Selbstentfaltung des Einzelnen wird.

Zensuren besagen im bundesdeutschen Schulsystem, dass ich in dieser Situation, bei diesem Lehrer, so bewertet worden bin. Selbst bei der Punkteverteilung in mathematischen Rechnungen gibt es WillkĂŒrmaße. Deutsch wiederum ist das Fach, in dem (fast) alles möglich ist. Aber nicht nur hier wandern die Noten zum SchĂŒler und nicht dessen Leistung zur Zensur. .Und was ist die mĂŒndliche Note eigentlich mehr als als ein Zeugnis ĂŒber das Lehrer-SchĂŒler-VerhĂ€ltnis? Was fĂŒr ein untertĂ€niges VerstĂ€ndnis steckt eigentlich darin, fĂŒr die Mitarbeit eines SchĂŒlers Noten erteilen zu wollen, ohne zu fragen, wie der Lehrer seine Kommunikationen in einer Klasse strukturibildend wirken. Wenn es ĂŒberhaupt etwas zu bewerten gibt, dann doch das Lehrer- verhalten, von dessen Ansprache die Mitarbeit eines SchĂŒlers vor allem abhĂ€ngt..

Das weis man eigentlich alles und dass es trotzdem noch immer geschieht, wird ohnmĂ€chtig hingenommen. Man meint immer noch in anthropologischer Armseligkeit durch die Notengebung, die Leistung zu fördern, obgleich es keine Utopie mehr ist, ohne die Zensuren Bildung weiterzugeben. Reformschulen und die anthroposophischen Walddorfschulen zeigen nicht nur schon lange, dass dies möglich ist, sondern das es auch der der Bildung und Erziehung angemessene Umgang ist.. Und die notorischen Pisasieger Finnland und Schweden verzichten bis einschließlich des achten oder siebten Schuljahrs auf Noten. Ihnen ist es dadurch gelungen ein weitgehend familienunabhĂ€ngiges Schulsystem zu errichten, das alle auf Gymnasialniveau unterrichtet sowie 80 bzw. 50 Prozent eines Jahrgangs zur Hochschulreife fĂŒhren..

Der Kosmos Bildung und Schule wird durch die Notengebung geprĂ€gt. Und da wo die Noten gleichgĂŒltig fĂŒr das Verhalten sind, ist der deutsche Lehrer am Ende des Lateins. Aber die Lehrer selbst wissen nicht, was sie sich mit der Notengebung selbst antun. Sie ist per se ein Mittel der Distanz, durch das man selbst dann auf der eigenen Seele rumtrampelt, wenn man jemannden bewusst oder unbewusst bevorteilt. Denn die derartig gestĂŒtzten Sympathien gegenĂŒber einzelnen SchĂŒlern sind dann auch nur gefĂŒhlsmĂ€ĂŸige BemĂ€chtigungen dieser. Man entlastet sich - bei den meisten - auf deren Kosten. Die verschiedensten Formen des Anbiederns erhalten Hochkonjunktur.

Wird die Gerechtigkeit verletzt, zerstört man bei sich selbst die elementarsten VerbindungsgefĂŒhle auch mit dem anderen im privaten Milieu. Distanzprozesse, die dermaßen machtvermittelt und sozial selektierend wirken, sind ein Fremdkörper gegenĂŒber Kommunikationsprozessen und sozialen Interaktionen, die vom Prinzip her eine vornehme Verbindungsleistung darstellen. Diejenigen, die stĂ€ndig vom Grenzen setzen reden, sind fast durchgĂ€ngig solche, die diese Verbindungsleistung sehr wenig in ihrer Leiblichkeit intus haben und sie als natĂŒrliches Vermögen ausstrahlen. Verbindung und Distanz sind nĂ€mlich leiblich in der Yin-Yang-Dialektik eingelagert und bestimmen außerdem das VerhĂ€ltnis als sowohl Einschluss als auch möglicher Gegensatz von mĂ€nnlicher und weiblicher Seele in der einzelnen Person selbst. Das Kreissymbol des Tao macht uns ja auf diesen nur dialektisch zu Befreifenden Sachverhaltf aufmerksam, dass beides nicht nur zusammengehört, sondern das eine im anderen jeweils als ein Moment enthalten ist.

Viel zu oft verweist der Resonanzabgleich auf frĂŒhkindliche SchĂ€digungen.bei Lehrern, die mit dem Distanz- mittel Zensur ihre eigene Konflikthaftigkeit reproduzieren und viel zu oft auch ihre KontaktunfĂ€higkeit ver- decken. Es gibt Lehrer, die nicht einmal ĂŒber die Mindestausstattung verfĂŒgen, ihrem GegenĂŒber in die Augen schauen zu können. Sie sind nur zur Wahrnehmung auf schiefer Ebene fĂ€hig.

Ein Schulsystem das jeden mitnimmt, kooperative Teilhaben im Lernprozess als Konstruktion sozialer GefĂŒ- ge aufbaut und dabei den Lehrer mit dem Einzelnen gehen lĂ€sst,so dass niemand zurĂŒckgelassen wird und fĂŒr jeden mindestens eine zwischenmenschliche Begegnung bereithĂ€lt, wird nicht stĂ€ndig jene Affekte nach dem Resonanzprinzip aktivieren, die aus informatorischen Belastungen hervorgehen. Wir monieren also nicht nur die Aneignung des Menschen vermittels institutioneller Macht, sondern weisen vor allem darauf hin, dass nach den hiesigen Selektionsprinzipien ineffektiv gelernt wird und ein Verschleiß von Humanressourcen selbst bei de Lehrern stattfindet, denen es gelingt, mit einer außergewöhnlich hohen KooperationsfĂ€higkeit, jene sozialen Balancen individuell aufzubauen, mit deren Hilfe dem Anspruch genĂŒgt werden kann, alle mit einzu- beziehen.

Viele Lehrer leiden an den VerhĂ€ltnissen, die ihnen zu wenig gestatten, ihre pĂ€dagogischen FĂ€higkeiten einzusetzen. Ihnen kann es dann durchaus passieren, dass sie von ihren Kollegen als Mutter Theresia abgetan werden. Und es gibt viel zu viele Lehrer, die besser einen anderen Beruf ergriffen hĂ€tten. Und es gibt viele pĂ€dogogisch Begabte, denen es deshalb nie im Traum einfallen wĂŒrde, im herrschenden Schulsystem Lehrer zu werden, weil es ihnen mit ihrer großartigen FĂ€higkeit zum Mitgehen mit dem anderen völlig gegen den Strich geht, machtgebundene Distanzmittel einsetzen zu mĂŒssen. Und in jedem Schulsystem haben dann die Lehrer das sagen, die es verdient.

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Genervt durch den Widerspruch eines SchĂŒlers

Ein 16-jĂ€hriger SchĂŒler, mit dem sie nicht zurechtkam, und der in seinen bisherigen Schuljahren im Fach Deutsch nur die Noten Eins und Zwei erhalten hatte,  hatte meiner AtemschĂŒlerin, eine 48-Jahre alteLehrerin, im GesprĂ€ch um die Benotung einer Gedichtsinterpretation zugesetzt. Sie war sich bewusst, in ihrer Argumentation recht starr geblieben zu sein, und sah sich gar gezwungen, das GesprĂ€ch um das Thema in der widerspenstigen Klasse abzubrechen, nachdem sie bemerkt hatte, dass ihre Worte nichts fruchteten. Sie hatte die SchĂŒler als starrköpfig bezeichnet und wollte sich keine weiteren Meinungen mehr anhören.

Was sie in dem Konflikt erlebte, der durch den Widerspruch auch anderer SchĂŒler ausgelöst wurde, war von ihrer Seite keiner Selbstreflexion unterworfen: Erstaunlich unbewusst fĂŒr eine Lehrerin mit germanistischem Studium, ihr zweites Fach war Sport, durchlebte sie das VerhĂ€ltnis zu den SchĂŒlern. Dem entsprach ihr leibliches Reaktionsmuster: Sie erlitt am gleichen Abend -  was schon mehrere Jahre nicht mehr vorgekom- men war - einen MigrĂ€neanfall. Zwei Tage spĂ€ter kam sie zu mir in die Behandlungsarbeit. Der gesamte SchultergĂŒrtel und Brustkorb waren noch fest gewesen und es war kaum Atemkraft im Becken vorhanden.

An anderer Stelle sind die leiblichen Dispositionen und Atemmuster eines MigrĂ€neanfalls ausfĂŒhrlich beschrieben (siehe hierzu: MigrĂ€ne als LeibphĂ€nomen). Hier gilt es kurz zu benennen: Der oberste Halswirbel (Atlas) ist etwas eingedreht und gibt eine erhöhte Grundspannung auf den SchultergĂŒrtel, auch deshalb, weil die flexibele Bewegung der Zwischenrippenmuskulatur durch drei weitere Leibsachverhalte leicht etwas eingeschrĂ€nkt sein kann und vor dem Anfall völlig stillgestellt wird. Es aktiviert sich einmal eine erhöhte Spannung um den Herzraum (6. Brustwirbel), zweitens um den neunten Brustwirbel und dritten.besteht eine Neigung zur Zwerchfell- tiefstellung. Hierdurch entsteht seelisch eine hohe normative RigiditĂ€t, das Herz vermag nicht zu sprechen und die Spannung um den neunten sowie die Zwerchfelltiefstellung vermindern die KontaktfĂ€higkeit zum anderen.

Der Resonanzabgleich ermittelte folgende Informationen, die in diesem Konflikt mit einem SchĂŒler mitverpflichtet waren und sie nun, nachdem ich sie ihr mitteilte, tief erschĂŒtterten. Empfindlich geworden durch unsere nun ein Jahr anhaltende wĂ€chentliche Zusammenarbeit, heulte sie sich daraufhin die Seele aus dem Leib.

Anlass des Konflikts: FrĂŒhkindliche Verlassenheitserfahrung der Lehrerin

Lehrerin: Dem SchĂŒler mit ihrer Bewertung Schuld eingeimpff
Lehrerin: Notengebung als Götze,  mein Gott an den ich glaube
Lehrerin: Ich bin falsch>
(Diesen drei Informationen entsprach eine Eigenverletzung im oberen Brustchakra, das ĂŒberenergetisiert war)

Lehrerin: Die Information StandesdĂŒnkel entsprang einer Eigenverletzung im Halswirbel und oberen Brustchakra

Der Eigenverletzung im unterenergetisierter mittlerer Atemraum entsprangen folgende seelisch-geistige Belastungen)
Lehrerin: PÀdagogik als persönliche Anbindung
Lehrerin: Ich will dich nicht
Lehrerin: Voruteil
SchĂŒler: ich kann mit der nichts anfangen
SchĂŒler: verweigert sich
SchĂŒler: opponiert

Homöopathische Mittel zur Regulation  
Sepia  in der Potenz LM VI als Zwerchfelllöser, n der Potenz CK 12 als akute Hilfe zur BewĂ€ltigung des Konflikts. und in der Potenz DK 1000 sowie DH 200 als Formbildner und Raumdifferenzierer in der Atembewegung

 

Den SchĂŒler hatte meine Atemlehrerin zwar wegen dessen detailierter Analyse gelobt, aber dessen freie Interpretation der Gesamtthematik wiederum gerĂŒgt. Sie hat sich dadurch nach dem Resonanzabgleich in die eigene Enge gebracht , indem sie diesem ihm mit der Anmerkung, dass er den Eingangsgedanken zu kurz betrachtet habe, die Schuld fĂŒr dessen nach ihrer Auffassung unzulĂ€ngliche Interpretation zu geben ver- suchte. Und als im GesprĂ€ch und der anschließenden Unterrichtssituation alles nicht mehr half, ihr Vorurteil gegenĂŒber diesem aufrechtzuerhalten, produzierte sie völlig unbewusst die sich selbst belastende Information “Ich bin falsch”.

Mehr als man es vom Ă€ußeren Anlass aus sieht, dĂŒrfte die Ablehung ihrer Person durch den SchĂŒler eine tiefgehende Konflitkdynamik bei meiner AtemschĂŒlerin ausgelöst haben, der unverwartet an ihrer IdentitĂ€t als Lehrerin kratzte. Er konnte mit ihr nichts anfangen und verweigerte sich ihr und im konkreten Konfliktfall opponierte er auch gegen sie. Diese Informationen waren einer Abwehr geschuldet, die ihn zwar gegen die Interpretationsmacht der Lehrerin anrennen ließ, aber bei ihm die flexible Anpassung und eine die Situation wandelnde handlungs- und Redeweise blockierte.Nun muss fĂŒr einen sechzehnjĂ€hrigen Jungen auch nicht die Geschmeidigkeit die höchst entwickelte FĂ€higkeit sein.

Aber auch sie wollte ihn nicht. Ihr pĂ€dagogisches Verhalten, dass sich stark nach Sympathie und Antipa- thien ausrichtete, verfehlte offensichtlich recht starken und selbsbewussten SchĂŒler. Dessen Eltern hatten zwar studiert, lebten jedoch nicht in beruflich avancieter Position. Dessen Mutter war ĂŒbrigens Grundschul- lehrerin und leitete eine KindertagesstĂ€tte. Der Mann schlug sich als Journalist durchs Leben.  

FrĂŒhkindliche  Verlassenheitserfahrungen prĂ€gen sich tief in den Leib als Fluchtonus ein, der den Affekt des RĂŒckzugs motiviert und es dem Erwachsen vergönnt, durch Kontakt einen Konflikt zu bewĂ€ltigen. Dieses Manko kann durch die Macht, Noten zu vergeben, kompensiert werden. Doch dazu muss nicht das Leistungsprinzip gepaart mit StandesdĂŒnkel als letzte Sicherung ihrer persönlichen IdentitĂ€t hochgehalten werden, Bei dieser ihrer Haltung war eine hohe normative RigiditĂ€t als Enge im SchultergĂŒrtel auch deshalb habitualisiert, weil sie ĂŒber eine leibliche Abwehrkonsitution verfĂŒgte, die mit einer weniger durchlĂ€ssigen Muskeldichte - nicht nur die Blockaden, auch der hĂ€rtende Sport trug hierzu mit bei - gegeben war.

Die Verschiebung des Kontakts in eine Über-Unterordnung-Beziehung ist symptomatisch fĂŒr FrĂŒhgeschĂ€- digte, die höhere BildungsgĂ€nge durchlaufen haben. Bei allen ist das Nach-vorne-leben ĂŒber die Nabelkraft verletzt, wodurch die NĂ€he-Distanz-Regulation beschĂ€digt ist. Wenn aber die muskulĂ€re Konstitution sehr hoch empfindsam und durchlĂ€ssig ist -unterschiedlich zum Habitus meiner AtemschĂŒlerin - ist auch eine enorm geduldige Lehrerhaltung möglich. Da diese aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit und geringen Robustheit vieles kon- flikthaft durchleben lĂ€sst und dadurch biografisch einen ĂŒberdurchschnittlichen Reflexions- und Bewusst- heitsgrad schafft. sind derartige Menschen in eihe wache Konzentration eingespannt, jedoch kaum zu einer In-sich-ruhenden Aufmerksamkeit fĂ€hig.

Durch einen hohen Reflexionsgrad kann bewusstseinsmĂ€ĂŸig eingeholt werden, was der empfindsame Leib nicht zu differenzieren und abzuwehren vermag. Indem differenziert bemerkt wird, kann eine Kontrolle ĂŒber das Geschehen errungen werden, die erlaujbt, in hoher ReagibilitĂ€t die Empathie zugunsten eines dialogi- schen Verhaltens gegenĂŒber dem SchĂŒler einsetzen. Wohlgemerkt: Dieses Verhalten kommt mitnichten aus dem Bauch, sondern wird durch den Kopf regiert. Dadurch wird letztendlich eine kĂŒhle Distanz gepflegt, deren SchlĂŒsselwort Disziplin ist. HerzenswĂ€rme strahlt ein solcher Lehrer nicht aus. Man hat nur Respekt vor ihm.

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Die Zensur wandert zum SchĂŒler und nicht die Leistung zur Note.

Man muss fragen, wer hier eigentlich seelisch verroht ist, wenn man eine NormalitĂ€t betrachtet, die das deutsche Schulsystem prĂ€gt. Die Selektion der SchĂŒler in den Besuch eines Schultypus nach dem Besuch der Grundschule. Die Grundschullehrerinnen sind wohl der am wenigsten ambitionierte und engagierte Lehrertypus. Eigentlich wĂ€ren sie am liebsten Hausfrauen, wie empirische Untersuchungen bestĂ€tigten. Und in der Tat, fĂŒhlen Sie sich als solche. Denn am liebsten schimpfen Sie ĂŒber Frauen die arbeiten! Die aber haben dieser Personengruppe eines voraus: Sie haben eine Entscheidung fĂŒr ein berufliches Engagement getroffen.

Man kann im Grunde sagen, dass die SchĂŒlerleistungen in der Elementarstufe des Schulsystems Leistungen der Elternbetreuung sind. Das Kind, dessen Eltern ihr Kind nicht im Lernen aktiv unterstĂŒtzen, hat schlechte Karten. Das sieht man als Normal an und ist ein Bestandteil der Eintrittskrafte fĂŒr die höhere Schule. Wehe aber auch den Kindern, deren Lernmöglichkeiten nicht so einfach sind, fĂŒr die individuelle StĂŒtzen nötig wĂ€ren, die das Schulsystem verweigert. Das Selektionsinstrument Zensur gibt einer Personengruppe viel zu viel Macht ĂŒber Schulkarrieren nach GutdĂŒnken, Vorurteil und Konvention zu entscheiden. Die Zensuren wandern zum SchĂŒler und nicht die Leistung zur Note.

In Nordrhein-Westfalen wurde von dem inzwischen durch die CDU-Regierung aufgelösten Landesinstitut eine Untersuchung durchgefĂŒhrt, in der die Erwartungen der Grundschullehrerinnen mit den tatsĂ€chlichen Leis- tungserhebungen  abgeglichen wurden: Das Ergebnis einer derartig kritisch angelegten empirischen Unter- suchung war ernĂŒchternd: Die Trefferquote blieb unter dem Zufallsprinzip.

Und oftmals entscheidet eine machtbewusste Rektorin, wie die Quote fĂŒrs Gymnasium gesenkt und beson- ders die Haupschule gestĂ€rkt werden soll. Es finden mitunter reine WillkĂŒrakte statt, die unterschwellig thematisiert, aber nie an das Licht der Öffentlichkeit kommen. Die leistungsstrebenden Mittelschichten kĂŒmmerts meist wenig. OFtmals sind alleinerziehende MĂŒtter betroffen, die ebenso schrĂ€g angesehen werden wie der DĂŒnkel auf die Unterschicht herabblickt.

Zwei weitere naturwĂŒchsige Selektionsmechanismen existieren, die der Entwiclung des Denkens inhĂ€rent und miteinander verschlungen Das eine ist die familienkomplexe Bindung des Denkens, das jene Kinder benachteilt, die in einer große Differenz zu den atmosphĂ€re bildenden Gewohnheiten des schulischen Milieus aufgewachsen sind. Die anderer Klippe ist gravierender: Es betrifft die Integration der beiden HirnhĂ€lften. Die linke ist linear, zerlegend und aufs Detail orientiert, die rechte ist symbolisch-ganzheitlich und analogisierend. Beide Entwicklungsprozesse kommen in der Regel wischen dem 12 und 14. Lebensjahr zum Abschluss.

Wir haben hier aber auf einen Fall zu blicken, in dem die Eltern besonders engagiert waren und all das leisteten, zu dem die Schule nicht in der Lage war. Sie hatten eigentlich ein außergewöhnlich interessierte und umfangreich Wissendes Kind in der Schule abgeliefert und nahmen die Auseinandersetzung auf, als sie sehen mussten, wie wenig von dem die Schule aufnehmen und weiterfĂŒhren konnten, was sie dem Kind mitgegeben hatten. So hatten sie sich der Aufgabe gestellt, dem stark rechtshemisphĂ€risch orientierten und damit in Analogisierungen und Ganzheitsprozessen denkendem Kind das Rechnen und Schreiben beizubringen, weil die auf lineare Denkleistungen angelegten Didaktiken und Methodiken der Schule bei diesem nicht griffen. Doch auch das wird nicht gern gesehen.

So in dem Fall einer Lehrerin, die in Deutsch bislang einem SchĂŒ-ler durchgĂ€ngig Noten zwischen 2 und 3 ausgeteilt hat, wobei dieses Kind eigenwillig komplexe AufsĂ€tze geschrieben hatte, die von seiner DenkfĂ€higkeit zeugten. Nun gab es eine glatte vier, auf ein wunderbar geistreich und phantasievoll sowie in seiner Satzfolge logisch niedergeschriebenes AufsĂ€tzchen. Das hatte zur Folge, dass das Gymnasium nicht mehr in Frage kam. Der Lehrerin, die vor der Verbeamtung und unter der Knute der Rektorin stand, war das ganze zwar peinlich, sie spielte aber trotzdem mit. Die Rektorin hatte diesen SchĂŒler auf dem Kicker, weil er von einem anderen angeschwĂ€rzt worden war Sie war daraufhin zu der Grausamkeit fĂ€hig war, dieses Kind ein dreiviertel Jahr nicht mehr im Rechenunterricht aufzurufen, worauf dort ein Leistungsabfall von 2 auf 3 stattfand, so lag die Macht fĂŒr die Entscheidung allein bei ihr.

Die Eltern, beide Akademiker, gehörten nicht zu denen, die auf Teufel komm raus ihr Kind ins Gymnasium schicken wollten. FĂŒr sie war dieses Milieu auch von ihrer Herkunft her nichts Fremdes. Selbst deren Eltern und deren GroßvĂ€ter waren Studierte. Qualifizierten Rat bekamen sie von den Lehren keine. Heute wĂŒrden sie allerdings nie mehr ein Kind dem öffentlichen Schulsystem anvertrauen.

Der Resonanzabgleich zu dieser Note erbrachte folgende Informationskette:

Anlass: Lehrerin: Ich bin falsch
Rektorin: erlebte fehlende Mutterliebe
Rektorin zu SchĂŒler: Ich kann dich nicht ertragen
Rektorin: Ich bin falsch
Rektorin: Dem Kind die UnbekĂŒmmertheit genommen
Rektorin: seelische Narben - De Denunziation, des MitschĂŒlers: der den betroffenen Schuljungen beschuldigt hatte, dieser hĂ€tte gesagt; “sein Vater sei ein KinderschĂ€nder” was aber ĂŒberhaupt nicht stimmte, traf bei ihr auf Resonanz.
SchĂŒler: DemĂŒtigung durch Lehrerin
Lehrerin: gnadenlos
Rektorin gegenĂŒber Lehrerin: Ich will dich nicht
Rektorin: eotische Bindung an den eigenen Sohn
Lehrerin: ĂŒbernommene Rolle tragen
Lehrerin: Existenzangst
Lehrerin: Ohnmacht
Lehrerin: Pflichtverletzung
Lehrerin: Angst zu bekennen, einzugestehen
Rektorin: Machthunger
Rekltorin zu SchĂŒler: ich bestimme was du brauchst
Rektorin und Lehrerin: Konkurrenz unter Frauen
Rektorin: unterlegen gegenĂŒber Vater
Rektorin: Du sollst hungern zu Mutter
wiederholte Information ist die Abschlussinformation: gnadenlos

 FĂŒr das Kind und den Eltern wurden die homoöopahtischen Konstitutionsmittel zur BewĂ€ltigung der Konflikte, der PersonenstĂ€rkung des Kindes sowie des SphĂ€renschutzes der Familie ebenfalls durch Resonanzabgleich ertestet. Dadurch bleiben - wenn eine Situation nicht wandelbar ist, die Konflikte beim anderen. Wenn dieser jene nicht zu bewĂ€ltigen lernt, droht ihm, wenn er fortan in Ă€hnliche Konfliktfelder gestellt ist, Krankheit.

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