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[Westliche Atemlehren] [Atembehandlung] [Bewegungsarbeit] [Arbeit mit dem Laut]

Die westlichen Atemlehren suchen einen Zugang zur Atembewegung ĂŒber die Hand, die Bewegung sowie den Laut. Über diese drei fundamentalen anthropologischen Begebenheiten wird einerseits die Atembewegung mobilisiert und ausdifferenziert. Andererseits wird auch rĂŒckwirkend der Einsatz der Hand, der Bewegung und der Stimme entwickelt und prĂ€zisiert, weil durch das Üben die Empfindungsintegration der Handlung und der beseelende Atemgrund des Verhaltens wĂ€chst.

Das Eigentliche der westlichen Atemarbeit ist in deren Leibbezug zu verstehen. Dabei ist der philosophischen Tradition zu folgen, die den Körper vom Leib unterscheidet. Das Material der beiden ist zwar eins, aber be- zĂŒglich des lebendigen Wirkfeldes ergeben sich gravierende Unterschiede. Der wie ein Ding ausmessbare, verrechenbare und analysierbare sowie Kausalgesetzen unterwerfbare Körper kann zweckhaft eingesetzt und muss willentlich gefĂŒhrt wer- den. Dabei ist vieles der technisch-automatisierbaren Beherrschbarkeit zu- gĂ€nglich. Mit dem Leib ist stattdessen eine sensorische Relation gemeint, durch die sich das Innen mit dem Außen verschrĂ€nkt, ĂŒber die das Außen nach innen einkehrt und das Innen nach außen gewandt wird. Diese sensorische Ein- und Ausfaltung organisiert sich ĂŒber energetische Gliederungen, denen eine sinnhafte und personenbezogene QualitĂ€t innewohnt. Wir sprechen von Atemgestalten. Die atembewegte Leiblichkeit fĂŒhrt uns zur zwischenmenschlichen Begegnung in der Atemerfahrung, die in einer pĂ€dagogisch-therapeutischen SphĂ€re möglich wird. Indem die Person in KohĂ€renz von Innen- und Außenwelt aufgerufen wird, vermögen sich positive Informationen einzuschwingen. Der Atem blĂŒht auf.

In der praktischen Arbeit wird mit dem Körperlichen, dem vom Ich GefĂŒhrten, der Aufmerksamkeit, der Bewe- gung und dem Stimmeinsatz, begonnen, um darĂŒber in die leibliche Atemdimension vorzustoßen. Denn der  Atemleib ist als Reich des UnwillkĂŒrlichen, das alle Momente des Lebendigen birgt, nicht direkt zugĂ€nglich. Er ist gar verstellt, weil jede einfache Zuwendung zum Atem diesen nicht nur beeinflusst, sondern ihnr gar nachhaltig stören kann. Die erprobten Methoden des Westens qualifizierten sich deshalb darin, dieses haarige Problem zu lösen: Der auf jede Aktion und jeden Gedanken, jeden Eindruck und Ausdruck sowie jeden Informationsaustausch reagierenden Atembewegung ist Raum zu ihrer Entfaltung zu geben, ohne sie durch die Selbstzuwendung selbst zu stören. Damit dies aber auch heute noch weitreichend eingelöst wer- den kann, sind die vielen inzwischen erkannten Heilhindernisse zu beachten.

mehr dazu in den beiden BĂŒchern von Markus Fußer, die im ATEMRAUM Verlag verlegt wurden:

 â€œDer atembewegte Leib - Über die westliche Arbeit mit der Bewegung, dem Laut und der Hand”                      (systematische Abhandlung)

       Inhaltsverzeichnis und ProbelektĂŒre             Buchvorstellung    

 â€œDie anthropologische Frage I” Zum geschichtlichen Charakter des Atems als leibliches PhĂ€nomen                (historische Abhandlung)

     Inhaltsverzeichnis und ProbelektĂŒre              Buchvorstellung
  
     siehe auch Risiken

     siehe auch die Buchbesprechung von “Atem-Tonus-Ton” die auf die Grenzen der Atemarbeit eingeht,
         wenn Belastutungen durch kunststoffhaltige Zahnmaterialien vorhanden sind

     Heilhindernisse