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Die Atembewegung als Schwingung

[Resonanzph√§nomene] [Hom√∂opathie] [Z√§hne] [Heilhindernisse]

 aus dem Manuskript zum geplanten Buch ‚ÄúAtem und Information. Im vital-pathischen Resonanzkreis‚ÄĚ

Markus Fußer im Gespräch mit Myriam Bernardi

 

Kl√§ren wir zu aller erst, was unter Resonanz zu verstehen ist. Viele therapeutische Verfahren der Alterna- tivmedizin arbeiten nach dem Resonanzprinzip. In Friedrich Ochsenreithers Diagnostischen Resonanzthera- pie kann die Resonanz sowohl Diagnose als auch Therapie sein. Aber auch die Wirkung der Atembe- handlung oder einer Partnerarbeit, die von ‚ÄěBewegungen aus dem Atem‚Äú getragen werden, sind ohne das Resonanzprinzip nicht zu erkl√§ren?
Resonanz ist ein Schwingungsvorgang, durch den in ihrem Zusammenklingen Zwei in einem Dritten Eins werden. Man kann sich dieser Logik in dem einfachen Modell der Frequenz√ľbertragung vergewissern, das wir alle durch den Einsatz einer Stimmgabel kennen: Der Ton einer Gitarre ist dann ein lautgewordenes Resonanzereignis, wenn deren Schwingung durch das blo√üe Anschlagen einer Stimmgabel angesto√üen worden ist. Der umgekehrte Vorgang ist selbstredend m√∂glich. √úberhaupt kann alles mit derselben Fre- quenz zum gemeinsamen Erklingen gebracht werden. Alle Bioresonanztherapien, die in den siebziger Jahren aufkamen, aber auch der ber√ľhmt-ber√ľchtigten Orgonator von Wilhelm Reich als ein Urmodell, nutzen diesen Sachverhalt des Einschwingens. Dass hierbei immer auch die Atembewegung mit ihrer generellen Regulationskraft angesto√üen wird und die selbst  wieder eine in ihrer Frequenz messbare Schwingung ist, wird dabei wenig gewusst. 

Aber was geschieht durch das Einschwingen?
Die Schwingung ist Träger von Informationen. Vermittels der Intensität und Modulation sowie Polarisation der Schwingung kann der eine Organismus den anderen informieren. Das Wesen des Resonanzprinzips ist Informationsaustausch nach den physikalischen Kriterien der Affirmation und Selektion.

Das Resonanzprinzip gilt demnach auch f√ľr lebende Organismen?
Der menschliche K√∂rper ist offenbar Resonator f√ľr verschiedene Schwingungen. Er ist breitbandig angelegt und durch innere Einstellungen auf bestimmte Frequenzmuster genormt. K√∂rperteile, Knochen und Organe k√∂nnen in ihrer jeweiligen Zellorganisation von au√üen angeregt werden, um zusammen zu tanzen oder sich in ihren energetischen Zust√§nden gegeneinander zu verselbst√§ndigen. √úber¬≠einstimmung oder Selektion wird √ľber die Sensitivit√§t des Gesamtorganismus hergestellt. Das erleben wir eigentlich tagt√§glich, ohne es uns bewusst zu machen. Doch wenn wir das Resonanzgeschehen begreifen wollen, gen√ľgt es nicht, die Sensi- tivit√§t substantialistisch von der Nervenverfasstheit unserer Sinnesfl√§chen her zu betrachten, um die wir durch den englischen Experimentalpsychologen James Gibson wissen, dass diese nicht nur empfangen, sondern auch aktiv suchen und damit senden.

Das hört sich aber magisch an.
Hier befinden wir uns bereits im √úbergang zu Vorg√§ngen, die als magisch bezeichnet werden k√∂nnen, die uns in der Atemarbeit jedoch als ein vital-pathisches Verhalten der Personen begegnen, ohne die nichts l√§uft. Auf nervaler Ebene ist die M√∂glichkeit der relativ eigenst√§ndigen Modulation der muskul√§ren Sp√ľrf√§- higkeit wichtig, die sich im Verh√§ltnis zur Muskelspannung organisiert und deshalb nicht nur empf√§ngt, son- dern auch hin zum anderen sensorisch ausstrahlt. Dieses Ausstrahlen bezeichnen wir als Transsensus. Wir sind sensorisch √ľber uns hinaus, verschr√§nken uns mit dem gut gespannten Leib in der Au√üenwelt. Dieses transsensische Sein bietet dem anderen sensorische R√§ume zum Mitleben an. Wer darin geschult ist, kann dieses √úberwerfen des sensorischen Kleides √ľber den anderen sp√ľren. Das sensorische Verhalten wird dann als kalt- oder warmherzig empfunden.

Auf dem Niveau der physiologisch-nervalen Verfasstheit stellen sich die körperpsychotherapeutischen Fragen, die in der Tradition von Wilhelm Reich den Muskeltonus und sich dadurch aufbauende Haltung zur Welt in den Blick nehmen.
Das Psychische wird in der K√∂rpertherapie vor allem intuitiv in psychoanalytischer Reflexion erschlossen. Es gibt au√üerdem gestalttherapeutisch entdeckte heuristische Prinzipien, die von der Bewegung und Hal- tung ausgehen, um das Deuten anleiten. Oder es wird durch forciertes Atmen seelisches Material freigelegt. Indem sich das Seelische in einer dargestellten Bewegung zeigt bzw. wir es im Ausdruck antreffen, ohne dass wir diesem inne werden m√ľssen, kann auch mittels K√∂rper- und Atemarbeiten gegen√ľber dem Seeli- schen neutralisiert gearbeitet werden. Die Wirkung dieser ist dann psychotonisch. Sie arbeitet nicht am seelischen Material selbst.

Eine Atempsychologie, die Friedrichs Ochsenreiters animalogische Inspiration weiterf√ľhrt, ist auf einer anderen Ebene zu verorten.
Hierf√ľr ist die Ausbreitung der rhythmischen Atemschwingung in den Blick zu nehmen, die sich zun√§chst als muskeltonisches bzw. Empfindungsph√§nomen bis hinein in ihre gestalthaften Formen psychisch-phy- sisch indifferent zeigt. Ein und dasselbe Atemph√§nomen kann deshalb sowohl in k√∂rperlicher als auch seelischer Hinsicht Unterschiedliches bedeuten. Um der Psychologie der Atembewegung zu habhaft zu werden, muss man tiefer steigen. Ihre Konkretion muss den seelisch-geistigen Inhalt benennen, der nach den Erfahrungen der Atemarbeit schlagartig den energetischen Zustand ganzer Zellverb√§nde beeinflussen kann. Nach den Erfahrungen des Umgangs mit Resonanzabgleichen, wirken Informationen seelisch-geis- tiger Natur in dieser punktuellen, fl√§chigen und r√§umlichen Tiefe der Leiblichkeit. Die Weise ihres Eindrin- gens und die M√∂glichkeit zur Affinit√§t oder zur Selektion der Informationen h√§ngt von der Atemgesamtverfas- sung ab. Eine Atempsychologie ist nur auf der Ebene des Zwischens, n√§mlich dort m√∂glich, wo die Atem- bewegung ihre Animalogie als ein informatorisches Resonanzereignis offenbart.  

Du willst damit auf die Atembewegung als der entscheidenden Vermittlung aufmerksam machen, die qualifiziert, ob und wie wir √ľberhaupt von anderen seelisch-geistig belastet werden k√∂nnen?
Darum geht es. Die Schwingung des Atems ist eine lebendige Erscheinung, die sich nicht wie die tote Ma- terie in ihren Gegens√§tzen nivelliert und Energie verbraucht. Die menschliche Energie ist vielmehr Aus- fluss der menschlichen Selbstbewegung und steigert sich durch Differenzierung im Austausch zwischen Innen- welt und Au√üenwelt. Gelungener Kontakt wirkt anregend, weil sich die Energie durch eine variantenreich modulierende Atembewegung steigert. Die Schwingungsm√∂glichkeiten des mit der Atembewegung gege- benen Lebendigen sind um so gr√∂√üer in ihrer Bandbreite und damit vielf√§ltiger in ihrer Bewegungsvariation, je mehr sich die biologischen Tendenzen zur Vollatembewegung durchsetzen k√∂nnen. Dabei ist wiederum der gestalthafte Aufbau von Atemformen daf√ľr entscheidend, was wir im Austausch zwischen Innen und Au√üen sp√ľren bzw. welche Frequenzen ankommen oder welche abprallen. Der Zerfall der Vollatembewegung ist ein Abbau der Person und das Einfallstor daf√ľr, dass es unerw√ľnschte Resonanzen gibt, die uns belasten. Dann entsteht Energieverlust, weil an uns gezogen wird und Energiezufuhr, weil wir an anderen saugen. Beides geht mit belastenden Informationen einher.

Aber gerade wegen dieser Sichtweise Du bist nicht bereit, f√ľr alle Atembeeintr√§chtigungen die Seele ver- antwortlich zu machen. Du bist auf Fragestellungen zur√ľckgegangen, die Friedrich Ochsenreither mit seiner Diagnostischen Resonanztherapie nicht nur hinsichtlich der Zahnmaterialien und der geopathischen Belastungen aufgeworfen hatte.
Der Atemausgang ist folgender: Da wir als Menschen nicht wie das Tier in ein sensorisches Feld gebunden sind, sondern in unserer Natur umweltoffen und plastisch formbar sind, haben eine sensorische Mitte zwischen Innenraum und Au√üenraum zu finden. Zwischen der sinnlich-sensorischen Lebensbasis und den Bewusstseinsfunktionen vermittelt die Seele. Wenn wir diese Basis der Atemarbeit zu Ausgang nehmen sto√üen wir darauf, dass sich nicht nur durch seelisch-geistige Information Engramme in die Sinnesfl√§chen eingraben, welche die Resonanzeffekte mitaktivieren und die molekulare Biologie beeinflussen. Derartige im Leib gespeicherte Ged√§chtnisspuren existieren auch ‚Äď und das zeigte Friedrichs Ochsenreithers Diagnos- tische Resonanztherapie in hervorragender Weise ‚Äď bez√ľglich von Materialien, Umweltgiften sowie Para- siten, Pilze, Viren und Bakterien und nach was ansonsten noch die testende Alternativmedizin fahndet. Dabei gilt es zu beachten, dass die frequenzselektiven F√§higkeiten bei seelischen Problemen oder bei Phasen des Zerstreut-seins, bei √úber- und Untertonisierung des Organismus herabgesetzt sind.

Du redest also nicht von einer Seele und einem K√∂rper und auch nicht von einem Bewussten und Unbe- wussten, wenn Du die Atembewegung meinst. Vielmehr entdeckst Du den inneren Zusammenhang dieser Beziehungen darin, dass sie auf der Existenz von Schwingungen beruhen, √ľber welche sich menschen- kundlich zu begreifende Atemge¬≠stalten aufbauen oder zerfallen.
√úber den K√∂rper und die Seele hat man das ganze vergangene Jahrhundert gesprochen. Die damit gege- benen Inspiration scheinen mir ersch√∂pft. Und vor allem ist damit die Atemfrage nicht l√∂sbar, weil sie nicht innerhalb des K√∂rper-Seele-Dualismus zu entschl√ľsseln ist. Das Atmen  gibt uns auf, von der Leiblichkeit auszugehen. D.h. wir neh¬≠men die sensorische Relation Innen-Au√üen als die Grundlage einer personenbe- zogenen und sinnhaften Beziehung. Dagegen verstehen wir unter K√∂rper etwas Substanzhaftes, was in seinen Zwecken dinglich vermessen und verrechnet werden kann. Mit dem Leibbegriff k√∂nnen wir die mit den neuzeitlichen Einzelwissenschaften und neuzeitlichen Philosophie formulierten Gegens√§tze zwischen K√∂r- per und Seele hinter uns lassen. Er gestattet uns besser als die Theorie der √úbertragung und Projektion zu begreifen, dass wir als Menschen zueinander in Resonanz treten, wodurch wir von dem anderen als Person in unserem pr√§kognitiven und pr√§verbalen Wertekleid angesto√üen werden. Diese leibliche Sinnhaftigkeit sagt uns, dass eine seelisch-geistige Beziehung nur aus einem √ľbergreifenden Zusammenhang herausgeholt ist, in welchem sie als leiblicher Sacherverhalt steckt: aus der Atembewegung als dem gemeinsamen Dritten von K√∂rper und Seele.

Von der Atemarbeit her willst Du in der Atembewegung wiederum die M√∂glichkeit ordnender Schwingungen erkennen, die dem biologischen System Mensch zur Verf√ľgung stehen?
Die Atembewegung ist das formbildende Medium, das informative Programme seelisch-geistiger Art er- m√∂glicht, die wir mit technischen Instrumentarien noch gar nicht und vielleicht auch nie erfassen k√∂nnen und bislang fast ausschlie√ülich nur mit sensitiven Methoden eruieren k√∂nnen. Man muss von der Fachidiotie wegkommen, die glaubt, was nicht gemessen und nur empfunden werden kann, sei Ausfluss eines belie- bigen Subjektivismus, der nur in die Irre f√ľhrt und kirre macht. Man muss die Spannung aushalten, die darin besteht, dass Wahrnehmung und Empfindung auseinander treten k√∂nnen. Das Problem liegt jedoch bei der Wahrnehmung, die nicht t√§uschungssicher ist. Die Empfindung als eine Grundform des Bewusstseins voll- zieht sich in der pr√§gnanten Erfahrung unterschiedlicher  Proportionen: kalt und warm, hell und dunkel, weich und hart, erdr√ľckend oder befreiend. Dadurch wertet zwar die Empfindung, jedoch wissen wie dadurch nicht, was der seelisch-geistige Inhalt einer Empfindung bedeutet. Sie offenbart ihn nicht unmittelbar.

Aber diesen Inhalt können wir durch den von Friedrich Ochsenreither entwickelten Resonanzabgleich im Prinzip täuschungssicher jenseits jeder Beliebigkeit, jedoch stimmig zur Realität eines Menschen iden- tifizieren.
Genau darum geht es. Aber das funktioniert deshalb, weil wir selbst im testenden Resonanzgeschehen durch Atemimpulse angesto√üen werden, die zur zwischenmenschlichen Begegnung weiterlaufen k√∂nnen, wenn es der Therapeut versteht, die personalen Kerne, die dem deutenden Ich gar nicht zug√§nglich sind, anzusprechen, ganz gleich, ob mit der Hand oder mit dem Wort. Im Anspringen des Atems liegt der Grund, weshalb wir durch Empfindungen erf√ľllt werden. Die Anwendung der Ochsenreither-Methode l√§sst uns nun der entsprechenden seelisch-geistigen Gehalte inne werden, was wir als die zweite Grundform des Be- wusstseins bezeichnen. Die erste betrifft die Pr√§gnanz der Empfindung. Das Verdienst der angesprochenen K√∂rperpsychotherapie liegt darin, die dritte Grundform des Bewusstseins mit der Psychotherapie in ihrem kombiniert genutzt zu haben. Die K√∂rperpsychotherapie entschl√ľsselt n√§mlich den sinnhaften Ausdruck einer Bewegung oder Haltung. Wir treffen n√§mlich das Innere im nach au√üen Dargestellten an. So jedenfalls w√§re die dritte Grundform des Bewusstseins zu definieren.

Dir geht es vor allem um mehr als um eine blo√ü negative Bestimmung der Atembewegung, wonach sich in dieser das Belastende ausdr√ľckt. Wenn Du keine Gelegenheit ausl√§sst, um zu sagen, dass man es an der Atembewegung anschauen kann, geht es Dir auch um eine perspektivische Sichtweise: Du begreifst die Atembewegung ja vor allem als das Medium der vital-sensorischen Regulation.
Offenbar w√§hlt √ľber die Atembewegung der Organismus auch jene Frequenzen, die seine Beeintr√§chtigun- gen, St√∂rungen und Verletzungen heilen. √úberhaupt lebt die praktische Atemarbeit, die Atembe¬≠handlung und die Partnerarbeit im T√∂nen und sensitiven und kommunikativen Bewegen, von diesem Ph√§nomen der Resonanz, das wir sehr deutlich in subtiler Unterscheidung an der Atembewegung wahrnehmen k√∂nnen.

Aber nur harmonisch geht es bei der Atemarbeit nicht zu?
Wenn die entstehenden Schwingungen im Zueinandersein der Personen neue Schwingungen erzeugen, entstehen nicht nur gefällige Oberwellen, sondern auch unharmonische Mischprodukte. Wenn in der Atem- arbeit Eingefrorenes aufgetaut, Erstarrtes aufgelöst und Festgehaltenes befreit wird, ist zunächst alles Durcheinander gebracht. Dadurch kann ein aussichtsreicher Such­ und Frageprozess eingeleitet werden, welcher der Formbildung dient. Dies in der Atembehandlung oder durch die anthropologisch qualifizierte Themenwahl in der Übung in der Gruppe oder alleine, die sich an Atemgestalten orientiert. Mit dem Aufbau von Atemgestalten kommen die biologischen Schwingungen eines jeden Beteiligten ins Reine, wodurch zwischen ihnen ein dyna­misches Gleichgewicht entsteht, das harmonisch wirkt.

Dieser Suchprozess zum richtigen Einschwingen ist kein psychologischer in der middendorfschen Atem- praxis. Er findet auf präkognitiver und präverbaler Ebene in dem Bereich statt, in dem sich die Empfin- dungen umstimmen.
Ilse Middendorf nennt diesen Suchprozess in der Atembehandlung ein ‚ÄěGespr√§ch ohne Worte‚Äú. In dieser Dimension geht es nicht mehr nur um Frequenzen, sondern um eine vitale Pathie, vermittels der die Person in ihrer animalogischen Tiefe angesprochen wird. Mit seinem biografisch entwickelten Atemleib verf√ľgt der Mensch √ľber eine pr√§verbale und pr√§kognitive Wertekonso¬≠lidierung der Person, die dem Ich nicht verf√ľgbar ist. Wegen dieses Sachverhaltes existiert √ľberhaupt das Unbewusste.

Finden √ľber eine derartige Dynamik zur Suche harmonischer Frequenzen alle Selbstheilprozesse statt?
Ich w√ľrde sagen ja. So etwa k√∂nnte man sich es vorstellen. Die √Ąhnlichkeit mit der Wirkung einer Arznei, die nach dem Prinzip der dynamischen Potenzierung durch Verd√ľnnung und Versch√ľttelung hergestellt wird, ist in dieser Atemperspektive un√ľbersehbar. Auch das hom√∂opathische Mittel regt nur an, das f√ľr den eigenen Organismus Stimmige zu suchen und einzuleben. Das sind hohe Anforderungen an die Person, die nicht kausal eingel√∂st werden k√∂nnen. Au√üerdem versperren einen solchen Weg auch Heilhindernisse, um welche die Alter¬≠nativmedizin heutzutage immer besser Bescheid wei√ü. Das vielleicht bedr√ľckendste ist selbst Resultat der Zahnmedizin: Kunststoffhaltige Zahnmaterialien ruinieren die Atembewegung. Das dyna- mische R√§tsel der Potenzierung d√ľrfte darin liegen, dass es positive Schwin¬≠gungen aktiviert und noch schwache in ihrem Intensit√§tszuwachs unterst√ľtzt. So jedenfalls kommt es dem betrachtenden Atemlehrer vor, der mit seiner Hand unmittelbar die Wirkung von derartigen Medikamenten, sowohl von Hom√∂opathikas als auch Isopathikas, in unterscheidbaren Qualit√§ten der Atembewegung miterlebt. Ohne diesen Resonanz- effekt zu ber√ľcksichtigen, ist die starke Wirkung der zarten Information eines potenzierten Medikaments √ľberhaupt nicht zu begreifen.

Die Wirkung des homöopathischen Mittels willst Du in dessen Schwingungscharakter sehen, der die Atem- bewegung anstößt.
Man muss wegkommen vom Substanzdenken. Energetisches und Informatorisches gliedert in nichtding- licher Weise den Organismus, wie die sensorische Leiblichkeit das physikalische K√∂rpervolumen verl√§sst. Dem Substanzdenken ist es unvorstellbar, dass ab einer gewissen Verd√ľnnung des Mittels, bei der keine Molek√ľle des Ausgangsstoffes mehr aufzufinden sind, √ľberhaupt noch das Mittel wirken soll. Demgegen- √ľber gilt es den Informationscharakter der verd√ľnnten und rhythmisch versch√ľttelten Substanzen zu behaup- ten, die durch Schwin¬≠gungs√ľbertragung den Organismus informieren. Auch die sogenannten Tiefpotenzen wirken nach diesem Prinzip. Auch da geht es nicht wesentlich um den materiellen Stoff. Dieser Sachverhalt wird un√ľbersehbar, wenn man die Frequenz√ľbertragung f√ľr die Herstellung auch von niedrigpotentem Infor- mationsgehalt nutzt. In diesem Fall werden die Schwingungen des Stoffes aufs Wasser √ľberf√ľhrt. Drastisch kann man dann die Wirkung solcher Frequenz√ľbertragung erleben, wenn man etwa den Inhalt der ochsen- reitherschen Testampullen von seelisch-geistigen Belastungen zu sich nimmt, zu denen man Resonanz hat: Man wird in diese f√∂rmlich hineingezogen. Ochsenreither hatte anfangs seiner Entdeckung diesen Fehler gemacht. Er glaubte noch wie zuvor die materiellen Substanzen auch die seelischen Informationen ausleiten zu k√∂nnen.

Das ist aber eine gemeinhin nicht bekannte Interpretation der Homöopathie?
Die klassische Hom√∂opathie veraltet un√ľbersehbar und sie hat wohl ihr st√§rkstes Fundament als Haus- mittel. Bei den chronifizierten Zivilisationskrankheiten ist ihr Einsatz inzwischen durchaus zwieschl√§chtig zu bewerten. Einerseits wird ihr Einsatz keineswegs jedem gerecht, weil dieser auf pers√∂nlichen Ressourcen aufbaut, die nicht jedem so ohne weiteres zur Verf√ľgung stehen. Und zweitens ist zu beachten, dass die klassische Arzneimittelfindung hoffnungslos gegen√ľber vielen Heilhindernissen √ľberfordert ist, um die man heutzutage wei√ü und die gar wie etwa biologisch unvertr√§gliche Zahnwerkstoffe die hom√∂opathische Anreg- ung nicht nur verrauschen lassen, sondern deren Information sogar kontraproduktiv werden l√§sst.

Du meinst also, dass homöopathische Mittel auch Schaden können?
Man meint es k√∂nnen nicht schaden und √ľberhaupt seien diese Mittel nebenwirkungsfrei. Mancher nimmt mit derart naiver Einstellung Mittel zu sich und glaubt, es t√§te sich etwas. Alle Heilhindernisse k√∂nnen die Wirkung der Hom√∂opathie nicht nur ausbremsen. Durch kunststoffhaltige Zahnwerkstoffe kann der Nacken eines Menschen derart eingefroren sein, dass dann etwa ein gegen den Kopfschmerz verabreichtes Mittel, nur Unruhe und weitere Verfestigungen provoziert. Unter der Hand des Atemlehrers ist dann in der Atembe- wegung eine gesteigerte Unruhe sp√ľrbar. Wenn also nun zunehmend wissenschaftliche Studien der Hom√∂o- pathie die Wirksamkeit absprechen werden, so dokumentieren sie auch Wirkungen der Zahnmedizin. Und nicht nur das. Ich musste schon mehr als einmal erleben, dass verordnete Hom√∂opathika oder Bachbl√ľten bei meinen Atemsch√ľlern die Atembewegung bereits signifikant schw√§chten, als sie diese in ihre Hand nahmen. Diesen Test nahm ich vor, als diese sich nach deren Einnahme v√∂llig depressiv oder auch verwirrt f√ľhlten.

Du sprichst hier aber eine selbst unter homöopathisch orientierten Therapeuten kaum bekannte Erfahrung an?
Es betrifft vor allem die klassisch Arbeitenden, die meinen, die Wissenschaftlichkeit der Hom√∂opathie be- haupten zu m√ľssen. Man muss bei einer heutigen Bewertung zun√§chst das von Samuel Hahnemann ent- deckte Simile-Prinzip der Hom√∂opathie, wonach das Medikament heilt, das dieselben oder √§hnliche Symp- tome hervorruft, wie sie die zu heilende Krankheit mit sich bringt, von der Potenzierung unterscheiden. Das Simile Prinzip war ja eine empirische Entdeckung, die gegen√ľber der medizinischen Praktiken der damali- gen Zeit einen hohen wissenschaftlichen Rang hatte. Danach stellte sich die Frage der Verd√ľnnung und viel sp√§ter erst die der Versch√ľttelung in der Kombination mit Verd√ľnnungsschritten in Zehner- und Hunderterpo- tenzen. Hahnemann brauchte hierzu vierzig Jahre, bis er die dynamische Potenzierung ver√∂ffentlichte und zu seinen Lebzeiten und auch bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde √ľberhaupt nicht mehr bekannt, dass er mit Verd√ľnnungsschritten therapierte, die sogar 50.000-fach waren. Man spricht hier von ‚ÄěQ-‚Äě oder ‚ÄěLM-Potenzen‚Äú.

Was ist gegen√ľber dem klassischen Prinzip das Neue?
Die heutige Alternativmedizin lebt un√ľbersehbar davon, nach dem Resonanzprinzip ihre potenzierten Medi- kamente auszutesten. Das hei√üt jedoch, dass auf die hom√∂opathische Arzneimittel¬≠findung, in der ja das Simile-Prinzip gipfelt, verzichtet wird. Diese ernorm aufwendige und recht schwierige Anamnese der klas- sischen Hom√∂opathie, die sich darin erf√ľllen soll, dass man dasjenige Medikament findet, das zur Krankheit passt wie ein Schl√ľssel zum Schloss, erscheint durch die Fortschritte in der Testhom√∂opathie veraltet und auch in vielen Aspekten als ideologisches Paket. Die moderne Testhom√∂opathie kann in ihrer st√§rksten Variante, n√§mlich in der Kombination der dynamisch potenzierten Medikamente und der chinesischen Meridianlehre, viel komplexer wirken.

Am anderen Ende der Testhomöopathie, die sich von der klassischen Homöopathie wegbewegt hat, steht der Wirkungspool Atembewegung.
Bereits √ľber das Testen kann ‚Äď wie es √ľbrigens bei Friedrich Ochsenreithers fr√ľher Arbeitsweise im Namen und intuitiver Erkenntnis folgend anklingt ‚Äď ein Ansto√ü durch die Diagnose geschehen, der zur Therapie weiter-laufen will. Dieses Zusammenklingen wird √ľbrigens ‚Äď ich will in dieser Hinsicht nicht m√ľde werden, es zu wiederholen - durch einen Atemimpuls angesto√üen. Bez√ľglich der Potenzauswahl gilt folgende Ordnung: Zehnerpotenzen wirken auf die Gestaltbildung in der Atembewegung, Hunderterpotenzen haben konfliktauf- l√∂senden Charakter und gerade die Q- oder LM-Potenzen wirken auf Zwerchfellrigidit√§ten, die oftmals bio- grafisch eingeschrieben sind.

Und was bedeutet diese Erfahrungen f√ľr Dein Verst√§ndnis um die Atemarbeit?
Um dem Resonanzph√§nomen in der Atembewegung gerecht zu werden, ist das Lebendige radikal in seiner Unmittelbarkeit in den Blick zu nehmen. Dabei ist endg√ľltig von der √ľblichen Vorstellung in der Physiologie abzusehen, welche den Atem substanzhaft begreift, weil deren Lehrb√ľcher die Atembewegung nur als Funktion des Atemapparats vorstellen. Wir m√ľssen dagegen zun√§chst die Atembewegung als das Integral von muskul√§ren Spannungs- und Empfindungsrelationen auffassen, die sich im Verh√§ltnis von Innen- und Au√üenraum organisieren. Diese psychotonischen Relationen des ‚ÄěIn-der-Welt-seins‚Äú (Martin Heidegger) konstituieren sich dar√ľber hinaus als sp√ľrbare Schwingungsph√§nomene, die subtil in den dezentralen Steuerungsmechanismen des menschlichen Organismus wirken, welche mit der Atembewegung gegeben sind.

Könntest Du auch verdeutlichen, wie sich die Resonanzthematik eigenständig von der praktischen Atem- erfahrung her stellt?
In der Atemerfahrung kennen wir das sensorische Wirken besonders deutlich aus der Partnerarbeit. Das von dem Arzt und Atemlehrer Volkmar Glaser entwickelte Kommunikative Bewegen gelingt dadurch, indem die Beteiligten sich zueinander transsensisch verhalten. Beim Erfahrbaren Atem von Ilse Middendorf ist dies etwa der Fall, wenn bei vorhandener Affinit√§t die freigegebenen Bewegungen des einen beim anderen eben- falls unwillk√ľrliche Bewegungen hervorrufen. Bei all diesem Zusammenschwingen ist der Wille abgeschaltet und der Leib lebt aus seinen atembewegten L√∂sungsimpulsen heraus. Das erkl√§rte Ziel der gesamten mid- dendorfschen √úbungs¬≠anlage ist es, die ‚ÄěBewegung aus dem Atem‚Äú entstehen zu lassen. Einer solchen Bewegung fehlt das Gemachte, weshalb eine Geb√§rde oder eine Geste mit echten Aussagen hin zum ande- ren, ja sogar eine gegenseitig animierte Freigabe des jeweilig Inneren im Tanz entsteht. Ebenfalls liegt ein Resonanzph√§nomen mit eigenen Intensit√§ten und Modulationen vor, wenn in der Atembehandlung der Atem- lehrer mit seiner vital-pathischen Kraft der Hand anfragt und der andere sich dem als Person stellt und mit seinem Atem antwortet.

Du willst also den Begriff des Transsensus ebenfalls als ein Resonanzphänomen begreifen?
Glaser meint mit seinem Schl√ľsselbegriff Transsensus ein vital-sensorisches Raumverhalten, wodurch der eine mit dem anderen in Kontakt kommt und mit ihm zusammenschwingt. Dieser interaktive Quellgrund der menschlichen Energie kann nur spendabel sein, wenn mindestens einer der Beteiligten gute Spannung aufzubauen vermag. Wir deuteten bereits an: Wir kommen bei dem anderen sp√ľrbar an, wenn wir uns auf diesen auszurichten verm√∂gen. Wir k√∂nnen bei starker Ausstrahlung den anderen erreichen und gewisser- ma√üen das biologische Fenster bei ihm √∂ffnen, damit er zu uns hinschaut. Kontakt, Mitgehen, Begegnen sind die Schl√ľsselw√∂rter allen Heilens. Sie widersprechen nicht nur der instrumentellen Medizin, sondern auch einer heutzutage immer noch gepflegten P√§dagogik, die sozial selektiert und auf schiefen Wahrneh- mungsebenen aufbaut. In den siebziger Jahren wurde die ‚Äěstrukturelle Gewalt‚Äú kritisiert, welche das Treib- mittel der klassische P√§dagogik darstellt, die keine Kooperation unter den Lehrenden selbst kennt. Nur wenn diese dicht miteinander in der Arbeit sind, wird es auch um den Sch√ľler gehen. Teilhabe ist das sowohl soziale als auch politische Schl√ľsselwort.

Erlauben wir uns hierzu eine Nebenbemerkung: Als Atemlehrer repr√§sentiert ihr ja auch die Geschichte einer engen Verflechtung von reformp√§dagogischen und leibp√§dagogischen Bem√ľhungen. Was kritisierst Du auf der pers√∂nlichen Ebene des Verhaltens?
Es ist noch immer verbreitet, einzelne Sch√ľler zu dem√ľtigen und sie als Kollektiv zu beschimpfen. Viele Lehrer sind unklar im pers√∂nlichen Verhalten und mancher gro√üe P√§dagoge bindet eine kleine Sch√ľler- gruppe als Lieblinge pers√∂nlich an sich, w√§hrend die einen das √ľberschwengliche Lob erfahren und ihnen fast alles nachgesehen wird, heimsen die anderen Gleichg√ľltigkeit und Tadel ein. Man hat kein Verh√§ltnis und auch kein Bewusstsein darum, den Einzelnen und alle zur Sprache zu bringen. Man benotet nach Gutd√ľnken und bestraft ungerecht bis hinein in die Willk√ľrlichkeit und montiert sich schlie√ülich seine S√ľndenb√∂cke geradezu. Wenn man den heutigen Schulmeistern die Frage stellt, was f√ľr eine Lernatmo- sph√§re und welche Schulkultur sie aufbauen m√ľssten, wenn sie keine Noten vergeben d√ľrften, dann herrscht gro√üe Verlegenheit, der dann die Ausfl√ľchte nachgeschoben werden. Zur Information: In Finnland ist der Unterricht bis einschlie√ülich des achten Schuljahres, in Schweden bis zum siebten zensurenfrei. Finnland bringt 80 % und Schweden √ľber 50 % eines Jahrgangs zur Hochschulreife.

Kommen wir auf den reinen Atemstoff zur√ľck. Wir lassen es hier dabei stehen, dass es Dein Grundan- liegen ist, im Atem die Vermittlung von Sozialem und Nat√ľrlichem in der menschlichen Eigennatur selbst zu begreifen. Glaser erfasst mit diesen Schl√ľsselw√∂rtern Kontakt, Mitgehen und Begegnung die Mittel seiner Psychotonik, seiner Atemmassage, seines Kommunikativen Bewegens und seines Eutonieaufbaus, um das Resonanzverhalten in einer gemeinsam gestifteten Sph√§re wirken lassen.
Er ist der Atempraktiker, der vor allem das Wir betont, indem er das Bewegt-werden zusammen mit dem Sich-Bewegen-lassen als kommunikativen Akt begreift, der Genesungsprozesse anspringen l√§sst. Im Wir ist aber auch das Unterscheiden geborgen, auf das vor allem die Middendorf-Arbeit setzt. Die meist weib- lichen Pioniere der Atemarbeit stie√üen in ihrer fortschreitenden Besch√§ftigung darauf, dass sich ihnen die Atembewegung als das energetische Medium zeigte, √ľber das ausgesendete und empfangene Schwingungen verarbeitet werden. In der Atmosph√§re, die hierdurch entsteht, sahen die Pioniere der Atemarbeit in typisch deutschidealistischer Tradition das Geistige im Atem. Dass das Geistige zu einem Energiespender werden kann, wei√ü man schon immer. Dass dessen  Medium  der Atem sein soll ebenso. Dass es aber dessen Bewegung ist, die weder aufzehrt noch anorganische Reserven verbraucht und durch Kontakt deren Lebendigkeit differenziert ist, wei√ü man fast gar nicht.

Ich spitze Deine Aussage zu einer Definition zu, um zu verdeutlichen: Der Verlauf der Atembewegung organisiert sich als eine Schwingung, die zwischen der organischen Binnenrealität und der Außenwelt einen Informationsaustausch herstellt?
Das Lebendige ist als rhythmische Atembewegung Schwingung, in seiner r√§umlichen Dimension Welle und in seiner zeitlichen Frequenz. Mir geht es darum, dass die Lebendigkeit, die sich dem am Atem √úbenden selbst oder dem Atembehandler unter der Hand in der Atembewegung zeigt, letztendlich durch Resonanz- beziehungen aufrechterhalten wird. Alle so bequemen Substanzbegriffe von Psyche, Geist oder Bewusstsein werden nicht dem Informationscharakter gerecht, durch den das Lebendige gesteuert wird. Die verschiedensten mentalen, sensitiven und auch mit Technik gekoppelten Methoden messen und testen in diese Beziehungen hinein, indem sie sich selbst in Resonanz zu diesen stellen. Sie sprechen dabei von Strahlen oder Schwingungen, die auf das Ch‚Äôi oder Bioenergie wirken. Wir meinen die Atembewegung, welche diese Sph√§re des Lebens verb√ľrgt.

Welche Resonanzverfahren meinst Du?
Das Aufz√§hlen kann bei den anr√ľchigen Mentalpraktiken des Pendelns und des Rutenlaufens beginnen, bei welcher die eigene Sensitivit√§t eingesetzt wird. Hinzugeh√∂rt das Austesten mit dem Biotensor, der eine Einhandrute darstellt. Besonders Sensitive nehmen einfach √ľber ihre Hand auf, was sie √ľberpr√ľfen. Es kann aber auch ingenieurm√§√üig vorgegangen werden. Ein gebr√§uchliches Instrument zur radi√§sthetischen Messung ist die Lecher-Antenne, die mit ihren Festlegungen der Frequenzen, die M√∂glichkeit bietet, im Rauschen von unregelm√§√üigen Schwingungen klarere Unterscheidungen zu messen. Dabei wird die Sensitivit√§t des Radiaestheten mit einem Instrument gemischt, um abgemessene Schwingungen zu identifizieren. Die Elektroakupunktur testet ebenfalls ihre hom√∂opathisch-isopathischen Medikamente nach dem Resonanz- prinzip aus, indem sie elektrische Impulse auf Akupunkturpunkte setzt und √ľber ihr Resonanzger√§teteil misst. Die Bioresonanztherapie setzt ein Schwingungen erzeugendes Ger√§t ein. Auch bei der Kinesiologie finden wir das Resonanzprinzip. Hom√∂opathische √Ąrzte und Heilpraktiker setzen den kinesiologischen Muskelfunktionstest oder dessen Modifikation im Gebrauch des Arm¬≠l√§ngenreflexes f√ľr die Bestimmung der Medikamente, Zahn√§rzte f√ľr die der biologischen Vertr√§glichkeit von Zahnmaterialien, ein. Sie geben das Medikament oder Material einfach in die Hand eines Patienten und pr√ľfen mit einem oder auch diesen bei- den Resonanzverfahren, ob das Medikament ausgleicht oder das einzubringende Zahnmaterial biologisch kompatibel ist. Auch das Familienstellen nach Bert Hellinger und dessen ‚ÄěBewegung der Seele‚Äú verdankt seine Wirkung dem Resonanzprinzip, durch das sph√§rische Raumpositionen von Familienmitgliedern sicht- bar werden und deren Stellvertretung gar von entsprechenden Emotionen und Affekten heimgesucht wird. Und nicht zuletzt ist nochmals ausdr√ľcklich Friedrichs Ochsenreithers Diagnostische Resonanztherapie mit ihrer animalogischen Entfaltung in der Human-Spektral-Diagnostik zu erw√§hnen, die mit der eigenen Sensitivit√§t arbeitet. Wir haben also eine illustre Gesellschaft zusammen.

Was ist bei ihm nun so besonders?
Ochsenreither ist ein echter Durchbruch gelungen, indem er in die vielen abseitigen Wege hineingegangen ist, um sich zu informieren und eine Bresche f√ľr seine eigene Arbeit zu schlagen. Im Grunde hat Ochsen- reither mit seiner animalogischen Diagnostik und Resonanz mehr integriert und f√ľr weitere Entwicklungen bereitgestellt, als er selbst ahnen konnte. Gegen√ľber allen k√∂rperpsychotherapeutischen und auch atem- therapeutischen Verfahren mit ihren intuitiven Erkenntnism√∂glichkeiten hat er f√ľr seine seelisch-geistige Resonanzarbeit einen pr√§gnanten Empfindungsbezug, der sich in der leiblichen Organisation der Atem- zentren bzw. der Chakren abst√ľtzt. Der Therapeut ist mit seiner eigenen Person in den vital-pathischen Resonanzkreis hineingestellt und unterscheidet durchs Erleben und wirkt im Mitschwingen. Im schrittweisen Ablauf der Resonanzabgleiche werden exakt seelisch-geistige Belastungen identifiziert, was die M√∂glich- keiten der Psycho-Kinesiologie √ľberbietet. Ochsenreither deutete in seiner Ausarbeitung bereits eine Ord- nung an, die ich in einer ausdifferenzierten Sicht auf die Atembewegung weiterf√ľhre und die ich inspiriert durch ihn Animalogie der Atembewegung nenne.

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